La Philatélie Helvétique

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Untertitel: Journal des Collectionneurs de timbres poste.
Herausgeber : Jules Jaquier, Morges
37 Nummern in 4 Jahrgängen,1893-1897
Format : Folioformat (33 cm hoch), Nr. 2-16; Oktavformat (23,5 cm hoch), Nr. 17-38,


Text : deutsch/französisch/englisch.

1. Jahrgang Dez. 1893, Jan., Febr., April, Juni, November 1894 Nr. 2-7
2. Jahrgang Jan.-Juni, Okt.-Dez. 1895 Nr. 8-16
3. Jahrgang Jan.-Aug., Nov., Dez. 1896 Nr. 17-26
4. Jahrgang Jan.-Dez. 1897 Nr. 27-38


Die Nummer 1 ist nur eine im März 1893 erschienen Preisliste.

Die Formatänderung bergründet Jules Jaquier in der Beilage zu Nr. 15 damit, dass sie im neuen Format besser eingebunden werden könnte und erweiterte die Zeitschrift von 4 auf 16 Seiten.

Nachdem die ersten zwei Nummern von J. Couchoud, Lausanne, gedruckt wurden, verlegte redigierte und druckte Jules Jaquier die Zeitschrift ab Nr. 3 selbst.

Da Jules Jaquier in Folge anderer Verpflichtungen nicht mehr in der lage war das Blatt zu redigieren, übergab er es ab Nr. 27 an eine Redaktionskommission, bestehend aus Axel de Reuterskjöld und P. Rosselet. Des Weiteren wurde es zum offiziellen Organ der Société lausannoise de Timbrologie und verschmolz mit dem Bulletin trimestriel de la Société Lausannoise de Timbrologie.

Der Abonnementspreis für den ersten Jahrgang betrug 60 Rp., für den Zweiten 1,- Fr. und für den Dritten 2,- Fr. Ab Nummer 19 sind auch Inserate enthalten.

Beilagen enthielten die Nr. 9, in welcher Jules Jaquier zu von den Vereinen Biel und Luzern gegen ihn veröffentlichten Artikeln, Stellung nimmt und die Nr. 15, in welcher er eine Abstimmung durchführt, um seine Leser besser kennen zu lernen. Die Beilage Nr. 27 teilt die Übernahme des Blattes durch die Société lausannoise de Timbrologie mit.

Die Nr. 3 trägt fälschlicherweise die Aufschrift "2me année“; Nr. 9 ist mit "janvier", anstatt Februar datiert. Des Weiteren wird sie anstelle von Nr. 9 mit Nr. 1 bezeichnet, während der Jahrgang ganz wegfällt.
Die Nummern 17-22 wurden in farbigen Umschlägen herausgegeben. Es sind jedoch nur 4 Umschläge für diese 6 Nummern bekannt.
Die Nummern 33/34, 35/36, 37/38 erschienen als Doppelnummern mit je 32 Seiten.

Quellen

  • Toni Abele: Die philatelistische Literatur der Schweiz. In: SBZ, 1945, S. 112-113